Wie man ein erstklassiges Flugzeug baut...

Wie man ein erstklassiges Flugzeug baut...

Wie man ein erstklassiges Flugzeug baut...

... oder zumindest eines, das nicht schon nach zwei Sekunden abstürzt.

  • Der Papierflieger fliegt dorthin, wo sein Schwerpunkt es ihm befiehlt. Der sollte also möglichst vorne sein. Dies erreicht man durch verdickende Faltung an der Spitze.
  • Die Flügel sollten dünn und glatt sein. Ob ein Profil vonnöten ist, gilt selbst unter Fachleuten als umstritten – die Mehrheit verneint diese Frage. Auf jeden Fall sollten Wülste und Spalten möglichst vermieden werden. Außerhalb von Wettkämpfen darf man mit Klebstoff nachhelfen.
  •  Die Flugrichtung lässt sich mit Knicken an den Flügel-Enden beeinflussen. Noch mehr Effekt lässt sich mit Querrudern erreichen, für die man allerdings eine Schere benötigt.
  • Maßgeblich für die Stabilität des Flugzeugs ist die so genannte Y-Form. Damit ist die Flügelstellung gemeint, die von vorne betrachtet die Form eines Y oder eines V einnehmen sollte, sonst beginnt das Flugzeug um die Längsachse zu rollen und stürzt ab.
  • Das Papier ist in vielen Wettkämpfen normiert: Standard A4-Format, 80 g/m2. Das entspricht dem ganz normalen Kopierpapier aus dem Bürogeschäft. Dünner bzw. leichter sollte das Papier auf keinen Fall sein, manche Experten bevorzugen für Extremeinsätze sogar schwereres Papier. So nennt Weltrekordhalter Ken Blackburn 96 g/m2 als ideal für Langzeitflüge.
  • Man halte sich genau an die Bauanleitungen, die zahllos und in guter Qualität im Internet kursieren (siehe www.redbullpaperwings.com). Die Betonung liegt auf dem Wort genau.
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